|
Technische Informatik - HTWG Konstanz
Infos zur Hochschule Konstanz unter:
www.htwg-konstanz.de
| |
Der Diplom-Studiengang Technische Informatik: |
|
| |
Die Technische Informatik verbindet die abstrakten mathematischen Modelle, die benötigten Programmiersprachen und -prinzipien, abgekürzt die"Software", mit dem elektronisch-technologischen Wissen, der "Hardware", welches zum Bau und zum Anschluss von Rechnern benötigt wird. Dieses Wissen verdoppelt sich ca. alle 5 Jahre. Es ist daher die Aufgabe der Hochschule, breite Grundlagen zu vermitteln, welche den Diplom-Informatiker in die Lage versetzt, einen lebenslangen Lernprozess mit Erfolg zu bestehen. Aufgrund der in der Technischen Informatik vorhandenen Breite des Wissens um den Rechner ist das Berufsbild sehr weit gespannt. Die Tätigkeit erstreckt sich von der System- und Programmentwicklung für vorhandene und neue Rechner beim Hersteller, über die Erstellung von Software für spezielle Anwendungen bis hin zum Enturf und Anschluss von Rechnern an industrielle Prozesse für die Automatisierung. Der Informatiker beschäftigt sich dabei vom Hochleistungsrechner bis hin zum Mikroprozessor, welcher bequem in eine Streichholzschachtel passt. Er lernt die Unterschiede und das Gleichartige und wendet dieses Wissen während seiner Ausbildung praktisch an. |
|

| |
Aufbau des Studiums TI: |
|
| |
Das Studium besteht aus 8 Semestern und teilt sich in die drei Abschnitte Grundstudium, Hauptstudium und Vertiefungsrichtung auf. Während des Grund- und Hauptstudiums ist jeweils ein praktisches Studiensemester in der Industrie durchzuführen. Im letzten Studienabschnitt werden dem Studierenden die zwei Vertiefungsrichtungen "Intelligente Automatisierungssysteme" sowie "Kommunikationssysteme und Softwareentwicklung" zur Auswahl angeboten. |
|

| |
Grundstudium: |
|
| |
In den beiden ersten Semestern werden mit den Fächern Analysis, Diskrete Mathematik, Physik und Elektrotechnik wichtige mathematische und technische Grundlagen vermittelt. In den Fächern Digitaltechnik und Rechnerorganisation wird der Studierende mit den Bestandteilen und der Funktionsweise von Rechnern vertraut gemacht. Solide Grundlagen für die moderne Softwareentwicklung werden mit den Fächern Programmiertechnik sowie Algorithmen und Datenstrukturen gelegt. Im 3. Semester soll der Studierende die verschiedenen Abteilungen eines Betriebes kennenlernen, die sich im weitesten Sinne mit Datenverarbeitung befassen. |
|
| |
|
|
| |
Hauptstudium: |
|
| |
Mit den Fächern Numerische Mathematik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik, Nachrichtentechnik sowie Theoretische Informatik werden die Grundlagenkenntnisse erweitert. Mit Veranstaltungen über Schaltungsentwicklung, Mikroprozessortechnik, Rechnernetze, Betriebs- und Datenbanksysteme wird ein umfassendes Verständnis über moderne Hardware- und Softwaresysteme vermittelt. Durch das Erlernen und das praktische Anwenden moderner Methoden der Softwareentwicklung wird der Studierende in die Lage versetzt, größere Programmsysteme mit zeitgemäßen Benutzerschnittstellen eigenständig zu entwickeln. Hierbei nehmen die Methoden der objektorientierten Softwareentwicklung einen wichtigen Stellenwert ein. Mit diesen Kenntnissen ist der Studierende im 6. Semester in der Lage, an einem größeren Projekt in der Industrie mitzuarbeiten. |
|

| |
Vertiefungsrichtungen: |
|
| |
Für das 7. und 8. Semester kann der Studierende zwischen den folgenden zwei Vertiefungsrichtungen wählen: |
|
| |
|
|
| |
Intelligente Automatisierungssysteme |
|
| |
Ziel dieser Vertiefungsrichtung ist es, technische Prozesse mit Hilfe der Informationstechnologie zu automatisieren. Mit den Fächern Realzeitsysteme, Steuerungs- und Regelungssysteme, Sensorik und Aktorik sowie Robotik werden dazu zentrale Kenntnisse vermittelt. Darüber hinaus halten immer mehr Gebiete aus der Künstlichen Intelligenz wie Bildverarbeitung, Mustererkennung, Fuzzy-Logik, Neuronale Netze und wissensbasierte Systeme in den Automatisierungsbereich Einzug. Dazu werden entsprechende Veranstaltungen angeboten. Ergänzt wird der Fächerkatalog durch Graphische Algorithmen und den Entwurf anwendungsspezifischer Schaltkreise (ASIC). |
|
| |
Komunikationssysteme und Softwareentwicklung |
|
| |
Im Bereich der Kommunikationssysteme werden wichtige Themen wie Breitbandnetze, Netzwerkmanagement und Multimedia behandelt. Mit den Fächern Verteilte Systeme und Objektorientiertes Software-Engineering werden moderne Softwarearchitekturen und Softwareentwicklungsmethoden gelehrt, wie sie sich in der industriellen Praxis immer mehr durchsetzen. Weitere wichtige Kenntnisse werden mit den Fächern Realzeitsysteme, KI-Programmierung und Sprachübersetzer vermittelt. |
|

| |
Wahlpflichtfächer: |
|
| |
Im 7. und 8. Studiensemester belegt der Studierende insgesamt 10 Semesterwochenstunden als Wahlpflichtfächer. Er kann dabei aus einem breiten Angebot von aktuellen, vertiefenden Fach- und Forschungsthemen wählen. |
|

| |
Projekt: |
|
| |
Im 7. und 8. Semester sind keine vorlesungsbegleitenden Praktika mehr vorgesehen. An ihre Stelle tritt ein zweisemestriges Projekt. Im Rahmen des Projektes sollen die in der Vertiefungsrichtung vermittelten Kenntnisse umgesetzt werden, um aktuelle und praxisnahe Problemstellungen teamorientiert zu lösen. |
|

|
Diplomarbeit: |
|
| |
Die Diplomarbeit, als selbständig durchgeführte wissenschaftliche Arbeit, wird i.d.R. im letzten Studiensemester unter Anleitung eines Professors bzw. auch unter Mitwirkung eines betrieblichen Betreuers angefertigt. Die Themen ergeben sich aus theoretisch-wissenschaftlichen oder praxisbezogenen Fragestellungen und können in den Einrichtungen des Fachbereichs - häufig unter betrieblicher Mitwirkung - bearbeitet werden. Die Diplomarbeit soll zeigen, dass der Studierende Probleme der Praxis mit wissenschaftlichen Methoden lösen kann. Als Abschluss wird bei beiden Studiengängen der Titel Diplom-Informatiker (FH) bzw. Diplom-Informatikerin (FH) verliehen. |
|
Wer Interesse an diesem Studiengang bekommen hat, kann unter folgendem Link noch mehr Infos erhalten
HTWG Konstanz - Fachbereich Technische Informatik
|